Anlässlich des Welttags der Suizidprävention 2025 wurde die Frankfurter Bevölkerung auf verschiedenen Wegen dazu eingeladen, sich über Suizidprävention zu informieren, die gesellschaftliche Relevanz zu reflektieren sowie Hilfs- und Beratungsangebote in Frankfurt kennenzulernen.
Plakat- und Postkarten-Kampagne
In den Wochen vor dem 10. September waren im Stadtgebiet unzählige Plakate und Postkarten mit verschieden Fakten rund um Suizidalität zu finden. Da das Wissen zu diesem Thema in der Allgemeinbevölkerung in der Regel leider immer noch wenig ausgeprägt ist, sollte somit weiter aufgeklärt werden. Auf der über QR-Code verlinkten Webseite waren noch ausführlichere Infos zu den Statements sowie der Hinweis auf Hilfsangebote zu finden.








9. September – Gedenkzeremonie
Auch 2025 fand anlässlich des Welttags der Suizidprävention erneut die Gedenkzeremonie am Main statt. An jenem Dienstagabend haben ca. 36 Menschen bei Musik und einer Ansprache an jene gedacht, die sie an einen Suizid verloren haben und konnten wieder Rosen in den Main geben.




10. September – Infostand
Am Welttag der Suizidprävention selbst fand der große FRANS-Infostand statt, um auf Hilfs- und Beratungsangebote aufmerksam zu machen und das Thema Suizidprävention in die Öffentlichkeit zu tragen. In 2025 war er an der Bockenheimer Warte verortet und gemeinsam mit verschiedenen Netzwerkmitgliedern konnten viele Menschen für das Thema Suizidprävention sensibilisiert und wichtige Gespräche geführt werden. Neben dem FRANS-Quiz, das weiterhin einen beliebten und spielerischen Einstieg in ein Gespräch darstellt, hat in diesem Jahr eine visuelle Aktion erfolgreich die Aufmerksamkeit von Passant:innen auf den Infostand gelenkt: Für jeden Suizid in Frankfurt wurden entsprechend des Geschlechts unterschiedlich farbige Zettel rund um den Infostand angebracht, um u. a. das Geschlechterverhältnis darzustellen.




Stellungnahme zum geplanten Suizidpräventionsgesetz
Im September wurde außerdem die gemeinsam mit Netzwerkmitgliedern erarbeitete Stellungnahme zum geplanten Suizidpräventionsgesetz veröffentlicht. Mit der Stellungnahme werden klare gesetzliche Regelungen für eine bundesweit flächendeckende, niedrigschwellige und langfristig finanzierte Suizidprävention gefordert.
