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Dinkelstollen und Angstherzen

Bild von den zwei Künstler:innern Alison Rippier (links) und Matthias Keller (rechts), wie sie in die Kamera gucken und lächeln
Alison Rippier und Matthias Keller

 

 

 

 

 

 

 

 

„Eine Depression ist, wenn deine Gefühle im Rollstuhl sitzen. Sie haben keine Arme mehr, und es ist leider auch gerade niemand zum Schieben da. Womöglich sind auch noch die Reifen platt. Macht sehr müde.“ (Andreas Steinhöfel)

Über fünf Millionen Menschen in Deutschland waren bereits mindestens einmal an einer Depression erkrankt.

Alison Rippier (Ensemble Stalburg Theater) und Matthias Keller (U-Bahn Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern) kennen dieses Gefühl aus eigener Erfahrung. Im Laufe ihres Programms arbeiten sich die beiden durch einen Berg an Texten und Liedern, die sich mit dem Thema Depression und Melancholie befassen und werden dabei auch persönlich. Und versuchen trotz des sehr ernsten Themas nicht ihren Humor zu verlieren.

Wenn es einem total schlecht geht, man meint kein Gefühl mehr in sich zu haben, ist man manchmal überraschend empfänglich für Musik oder Literatur, die einen doch noch berührt. Und berührt werden sollen alle, die sich trauen, diesem Abend beizuwohnen.

3. November 2026
19:30 – 21:00 Uhr 
Zentralbibliothek
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main